Dramatischer Start in die Playoff-Serie
Das Playoff-Feeling liess nicht lange auf sich warten in dieser Serie. UBR konnte am vergangenen Samstag mit einem Heimspiel in die Serie starten. Dabei konnte UBR als klar heimstarkes Team auflaufen, so hat das Team alle Heimspiele dieser Saison gewonnen. Das ganze Spiel verlief so wie es die Baslerinnen erwartet haben. Bremgarten setzte als konterstarkes Team, alle ihre Kräfte darauf Pässe zu unterbinden oder Schüsse zu blocken und damit gleich einen Konter zu forcieren. Dadurch war UBR grösstenteils im Ballbesitz und konnte ohne grossen Druck ihre Chancen suchen. Da die Aargauerinnen jedoch genau auf dieses Spiel bereit waren, kamen sie immer wieder zu gefährlichen Überzahlsituationen auf das Tor der Baslerinnen. Das erste Drittel endete noch als entspanntestes Drittel mit einem Zwischenstand von 1:1, ein Kontergoal für Bremgarten, ein herausgespieltes Tor für Basel. Im zweiten Drittel begannen dann die Tore zu fallen. So konnte in der 28.Minute die Baslerinnen zwar das erste Mal mit einem 3:2 in Führung gehen, mussten diese am Ende jedoch wieder hergeben bei einem Zwischenstand von 4:6. Bremgarten brachte ihre Toreffizienz auf die Spitze und konnte beinahe jeden Konter verwerten. So waren es auch zwei Shorthander, welche die Aargauerinnen innerhalb von 2Minuten erzielten. Im letzten Drittel ging nun Basel auf Aufholjagd, was ihnen mehr oder weniger gelang. Zum Ende des Drittels war es nun ein Gleichstand von 7:7 und es musste die Verlängerung gespielt werden. Diese entschied aus einem Eigenfehler der Baslerinnen heraus Bremgarten.
Diese bittere erste Niederlage konnte UBR so nicht hinnehmen. So stand der Gameplan von Beginn an fest und unverändert auf das zweite Spiel der Serie, diesmal auswärts. Und dieser wurde auch konsequent umgesetzt: es wurden kaum mehr Konter zugelassen von den Gegnerinnen und diese mit einem meist harten Körperspiel unterbunden. In der Offensive lief man mit viel Geduld auf und versuchte gezielte Abschlüsse zu nehmen. Auch in diesem Spiel endete das erste Drittel in einem 1:1, wieder Bremgarten mit einem Kontertor und Basel mit einem herausgespielten Direktschuss. Im zweiten Drittel waren es dann nur die Aargauerinnen welche Tore erzielten. Mit einem Rückstand von zwei Toren begann das letzte Drittel und blieb bis zum Schluss spannen. Der Ausgleich erzielte 40 Sekunden vor Schluss Stocker auf Pass von Raatevaara. Nach diesem riesigen Erfolg ging es wiederum in die Verlängerung. Diesmal behielten die Baslerinnen ihre Vorsicht nach vorne und arbeiteten weiterhin standhaft in der Defensive. Trotz einer 2-Minuten Strafe für Basel in den letzten zwei Minuten der Verlängerung konnte kein Tor erzielt werden. Es ging an die Penaltys. Und auch hier: nach 5 Penaltys stand nach grossartiger Leistung der Türhüterinnen keine Siegerin fest. Schlussendlich war es Svenja Bertsch, die den Ball in das Tor rollen liess und so die Partie für Basel und damit die Serie ausgleichen konnte.
Nach diesen beiden intensiven Spielen können sich die Spielerinnen über ein spielfreies Wochenende erholen. Die nächste Partie findet am Samstag 14.Februar um 19 Uhr im Pfaffenholz statt. Auch die anderen 1/4-Finalserien enden nach diesem Wochenende in einem Gleichstand. Nur Nesslau kann gegen Zäziwil mit einem 2:0 in der Serie in den Matchball gehen.