Doppeltes Heimspiel für UBR
Für die Frauen NLB kommt mit Visp ein Team ins Pfaffenholz gegen welches die Baslerinnen immer wieder ihre Mühen bewiesen. So konnte das Hinspiel in Visp auch erst in der Verlängerung für die Baslerinnen entschieden werden. Die Visper Lions stehen zurzeit auf dem 6.Tabellenplatz. Schaut man sich jedoch die vergangenen Spiele an, fällt auf dass das Walliser Team es niemandem leicht gemacht hat. Es waren immer Spiele die knapp entschieden wurden. So konnten sie sogar gegen die 1.-platzierten Lejon Zäziwil gewinnen. "Gegen Visp erwarte isch ein sehr umkämpftes Spiel. Die vergangenen Partien von Visp haben gezeigt, dass sie auf keinen Fall zu unterschätzen sind. Besonders müssen wir auf ihre Konter bereit sein, darin liegt auch die Stärke von Visp", so Captain Noemi Hofer. UBR ist jedoch positiv eingestellt und kann definitiv die positive Bilanz der vergangenen Spiele mitnehmen. Auch wenn diese Teils knapp ausfielen, konnte sich Basel immer klar an ihren Gameplan halten und bewies Teamgeist über 60min. So auch Hofer: "Wir müssen den Schwung der letzten Spiele mitnehmen. Wenn wir dies schaffen, wird kein Gegner gerne gegen uns Spielen wollen in den Playoffs".
Die beiden Teams sind zwar Tabellennachbarn in der LUPL Men Rangliste, allerdings weist Uster bereits ein 7-Punkte-Polster auf die Nordwestschweizer auf. Mit einem Sieg könnte Basel Uster in Schlagdistanz behalten und gleichzeitig die unter dem Strich liegenden GC und Malans zurückbinden. Für dieses Unterfangen braucht es aber eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen das 11. platzierte Chur. Besonders auffällig waren die vielen Ballverluste, welche man sich gegen spielstarke Zürcher nicht leisten sollte. «Die Niederlage gegen Chur ist natürlich ärgerlich, da wir genau die Fehler gemacht haben, welche wir im Vornherein eben nicht machen wollten», so der finnische Verstärkungsspieler Lauri Palvaila. Immerhin waren die Basler zu einer Reaktion fähig und kämpften sich dank zwei Palvaila-Toren noch in die Verlängerung. «Diese Schlussphase hat gezeigt, dass wir im Stande sind, auch auf schwierige Situationen zu reagieren», so der Verteidiger weiter. Ob die Basler auch gegen Uster auf eine starke Schlussphase angewiesen sind, zeigt sich am Samstagabend, 18 Uhr, im Sportzentrum Pfaffenholz.