Duell der Tabellennachbarn und Beginn der Rückrunde für die NLB Frauen
Während UBR einen super Saisonstart erwischte und nun in den letzten Spielen etwas auf Formsuche ist, verlief die bisherige Saison für GC genau umgekehrt. Zuletzt setzten sich die Zürcher gegen den Tabellenletzten Wasa durch und überstanden gegen den UHC Thun eine weitere Cuprunde. Bei den Hoppers scheint man nach den Abgängen von Moritz Mock, Elia Seiler, Sandro Cavelti und Co. und der Verpflichtung vieler eigener Junioren den Tritt gefunden zu haben. Die Basler Männer, welche wie die Zürcher im Durchschnitt einen Punkt pro Spiel holten, werden sich aber sicher nicht verstecken. "In den vergangenen Saisons vermochten wir durch unser Konterspiel und kompakte Defensive GC oft zu ärgern und ihnen Punkte abzuknöpfen. Ihre aktive Spielweise mit hohem Pressing bietet uns Räume, welche wir bespielen wollen", so Center Jonas Tschan. In der Tat konnte Basel noch in jeder Saison seit dem Aufstieg einen Sieg gegen GC feiern. Ob dieses Unterfangen gelingt, zeigt sich am Samstagabend um 17.00 Uhr.
Während die Männer sich auf das Tabellenduell vorbereiten, beginnt bei den Frauen bereits die Rückrunde. Diese beginnt in derselben Reihenfolge: Wie zum Saisonstart steht Aergera Giffers als Gegnerin zum Start. Dieses Mal geht es auswärts gegen die Fribourgerinnen. Das Heimspiel gegen Aergera Giffers war sehr erfolgreich für die Baslerinnen und klar 6:2 gewonnen werden. Das gleich darauffolgende Cup-Spiel gegen dieselbigen, musste jedoch als Niederlage verbucht werden. Es gibt also vieles besser zu machen seit dem letzten Spiel in der Sporthalle Giffers-Tentlingen.
Das zweite Spiel der Rückrunde steht bereits Sonntags im Pfaffenholz an. Die Gegnerinnen sind Chilis Rümlang-Regensdorf. Auch hier endete das letzte Aufeinandertreffen in einer Niederlage für die Baslerinnen. Seit diesem, wie auch seit dem Spiel gegen Aergera, wurde jedoch viel Arbeit in das Team des UBR gesteckt. Es fand über die letzten Meisterschaftsspiele viel Kommunikation zwischen Team und Staff, wie auch Auseinandersetzung mit Niederlagen und den vielen Spielen statt, welche man erst in der Verlängerung ausspielte. Auch Center-Spielerin Nadia Kramer schaut mit Blick auf die vergangene Qualifikation auf das kommende Wochenende: "Gegen Aergera und die Chilis warten Gegner, mit denen wir uns oft enge Duelle liefern. Das Tabellenmittelfeld liegt dicht beieinander – nur drei Punkte trennen die 2. von den 7. platzierten. Deshalb dürfen wir keine Punkte mehr verschenken, wenn wir uns das Heimrecht sichern wollen".