suchen
News

24 Feb 2020

U18A: Sensation geschafft!

Author: U18A  /  Categories: U18A  / 

 

Die U18 A hat die Sensation geschafft und den klaren Qualisieger HC Rychenberg Winterthur in den Viertelfinals der Playoffs mit gleich 3:0 Siegen eliminiert! Damit sorgt das Team für einen historischen Erfolg: Noch nie hat ein UBR-Nachwuchsteam in der höchsten Spielklasse einen Playoff-Halbfinal erreicht!

Das 3. Spiel, welches an Dramatik kaum zu überbieten war, konnte in Winterthur mit 7:8 in der Verlängerung gewonnen werden. Die Basler, angepeitscht durch die zahlreichen mitgereisten UBR-Fans, kämpften verbissen um jeden Ball und überzeugten durch eine leidenschaftliche Abwehrarbeit. Yanis Bötschi, als Best-Player ausgezeichnet, konnte sich über Arbeit nicht beklagen und hielt sein Team in den entscheidenden Momenten mit grandiosen Paraden im Spiel.

Was kaum jemand zu glauben wagte wurde Tatsache, als Livio Mühlemann mit einem beherzten Schuss durch die HCR-Abwehrreihen das Basler Unihockey-U18-Team in einen unüberhörbaren, kollektiven Freundentaumel verfallen lies.

Den Einzug in die Playoffs-Halbfinal verdankt die Mannschaft ihrem unbändigen Willen und dem Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Der ganzen Mannschaft und namentlich den Trainern Tero und Porti gebührt für die überragenden Leistungen der letzten Woche ein ganz, ganz grosses Lob!

Und weil's so schön war, hier noch der Siegestreffer in der Verlängerung...

Aber werfen wir doch an dieser Stelle einen Blick zurück auf dieses Hockey-Märchen, das Wirklichkeit wurde und hoffentlich noch lange nicht vorbei ist!

 

Totgesagte leben länger

Der Start

Sonntagmittag kurz vor 12 Uhr, Sandgrubenhalle Basel. Die Sirene beendet das Spiel zwischen den U18-Teams von Basel und St. Gallen, Jubel bei den Basler Spielen und ihren Anhängern, Enttäuschung auf Seiten der Ostschweizer.

Auf den ersten Blick ein gewöhnliches Ende eines relativ normalen Unihockeyspiels der höchsten U18-Liga der Schweiz. Erst auf den zweiten Blick ist es ein fast schon sensationelles Ende der Quali für die junge Basler Mannschaft.

Rund fünf Monte zuvor starten die Basler mit zwei Siegen gegen GC und Langnau in ihre dritte Saison in der höchsten Spielklasse. Der Grundstein für eine erfolgreiche Qualifikation scheint gelegt. Auch die folgenden beiden knappen Niederlagen gegen Thun und Chur scheinen auf den Blick nicht dramatisch, insbesondere deshalb nicht, weil in der fünften Runde der SV Wiler-Ersigen nach einem 0:3 Rückstand noch in der Verlängerung bezwungen werden kann.

Der Absturz

Doch das gute Spielresultat gegen Wiler täuscht. Im Team stimmt einiges nicht. Die nächsten vier Spiel gehen allesamt verloren, und plötzlich finden sich die Basler trotz gutem Saisonstart auf dem letzten Platz wieder. Das Team ist am absoluten Tiefpunkt angekommen. Die Stimmung, der Glaube an sich selbst, alles verschwunden.

Die Wende

Es folgte das Heimspiel gegen Zug, ein ausgeglichenes 1. Drittel, dann wieder der Fall in alte Muster und Absturz im 2. Drittel. Was nun folgte, kann als DIE Wende in der Saison bezeichnet werden. Das Team besinnt sich auf seine Stärken und drehte im letzten Drittel auf wundersame Weise das Spiel. Basel Regio lebte wieder und es konnten im 2019 noch zwei der letzten vier Spielen gewonnen werden. Der Start ins neue Jahr begann unglücklich, denn sowohl gegen Thurgau als auch gegen Winterthur wurde der Sieg in der letzten Minute verspielt und so resultierten aus zwei guten Spielen nicht sechs sondern "nur" drei Punkte. So unglücklich der Start ins 2020, so beeindruckender war die darauffolgende Reaktion mit 2 Heimsiegen gegen Köniz und Malans. 

Das finale Weekend 

Trotz ziemlich durchzogener Saison aber starkem Endspurt war vor dem letzten Quali-Weekend bezüglich Playoffs noch alles möglich. Die Ausgangslange war folgende: Sollte es am Sonntag in der heimischen Sandgrube zum finalen Spiel um den letzten Playoffplatz gegen St. Gallen kommen, mussten die Basler am Samstag mehr Punkte in Zug holen, als St. Gallen zuhause gegen Köniz.

Die Basler startete sehr gut in die Partie gegen Zug, leider wurde die gute Ausgangslage im 2. Drittel verspielt. Im 3. Drittel waren beide Teams auf Augenhöhe und die Verlängerung und damit mindestens ein Punktgewinn war Tatsache. Nun musste nur noch Köniz mitspielen. Diese machten es bis zum Schluss spannend, erlösten die Basler aber in der 58. Minute mit dem 2:3 Siegestreffer. Es würde also tatsächlich zur Finalissima, um den Einzug ins Playoff in Basel kommen, welches die Basler nach 60 Minuten gewinnen mussten, daran änderte auch der Siegestreffer in der Verlängerung gegen Zug nichts.

Im letzten Spiel der Qualifikation war dann von Beginn weg klar, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Basel lang immer in Führung und konnte das Niveau praktisch über 60 Minuten halten, was zu in einem klaren 8:4 Sieg und der Playoffqualifikation führte. Was für eine unglaubliche Geschichte, nun konnten die Playoffs gegen Winterthur ohne Druck und viel Selbstvertrauen angegangen werden. 

Der Start in die Playoffs

So wie die Qualifikation endete, so war der Start in die Playoffs, die Basler immer noch im Rausch der Qualifikation erspielten sich in den ersten beiden Dritteln zeitweilig sogar einen Vier-Tore-Vorsprung. Erst im letzten Dritteln war auch Winterthur im Playoffmodus und holte Tor um Tor auf, die Basler wirken kurz verunsichert, konnten den Vorsprung aber noch knapp über die Zeit retten.

Auch das Spiel in Basel war von Beginn weg knapp. Die Basler starteten wieder besser, konnten sich bis zur Spielmitte 3:1 absetzen. Aber die Winterthurer zeigten auch in diesem Spiel, warum sie die Qualifikation auf dem ersten Platz beendet hatten, und glichen das Spiel noch vor dem letzten Drittel wieder aus. Der Glaube der Basler an die eigenen Fähigkeiten war inzwischen aber so gross, dass sie sich auch von dieser Wende nicht aus der Ruhe bringen liessen.

Im letzten Abschnitt gelang trotz einiger Chancen zwar kein Tor mehr, aber vor der Verlängerung konnte man förmlich spüren, dass es auch heute nur einen Sieger geben konnte. Es dauerte dann 7 Minuten und 49 Sekunden, bis das Siegtor in der Verlängerung fiel und sich die U18 über den zweiten Sieg in der Serie freuen durfte.

Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte! Und die U18 steht im Halbfinal. Jetzt ist erst recht alles möglich!!!

 

Print

Number of views (1547)      Comments (0)

Tags:

Name:
Email:
Subject:
Message:
x

Kontakte

Präsident:
Daniel Moser
+41 (0)79 828 83 62 
praesident@unihockeybaselregio.ch
Geschäftsführer:
Rainer Altermatt
+41 (0)79 692 98 07
gs@unihockeybaselregio.ch
Sportchef:
Patrick Mendelin
+41 (0)79 545 61 82
sport@unihockeybaselregio.ch

Anschrift

Unihockey Basel Regio
Postfach 837
4104 Oberwil

Postkonto: 60-735369-0
IBAN: CH93 0900 0000 6073 5369 0
BIC: POFICHBEXXX

Motivation & Mindset

Stammvereine