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17 Apr 2019

HNLB: Den Aufstieg in die NLA verspielt

Author: HNLB  /  Categories: Verein  / 


Die erste Gelegenheit liessen die Basler im Auswärtsspiel ungenutzt. In dieser Partie hatten die Thuner von Anfang an die Oberhand, doch konnten die Rheinstädter ein 1:1 in die erste Pause retten. Im Mitteldrittel folgten dann aber acht schwarze Minuten für die Basler in denen sie gleich 5 Treffer einkassieren mussten. Das letzte und am Ende wohl Match entscheidende 7 Tor fiel zwei Sekunden vor der Pause durch einen Freistoss, bei dem die Basler gedanklich wohl schon beim Pausentee waren. Immerhin waren die Basler im letzten Drittel zu einer Reaktion fähig. Mit drei Überzahltoren verkürzten Sie noch einmal auf 5:7. Doch wie im letzten Auswärtsspiel stoppte eine Strafe zu Gunsten des Heimteams die Aufholjagd von Basel und am Ende konnten die Thuner ein 8:5 über die Zeit retten.

 

Am Sonntag empfingen die Basler dann die Thuner in ihrer Heimstädte Sandgrubenhalle. Eine volle Halle mit lautstarken Fans aus beiden Lagern gaben einen würdigen Rahmen für diese „belle“. Und somit schien alles angerichtet um den ersehnten Aufstieg zu realisieren. Die Basler hatten im Spiel mit dem Ball leichte Vorteile und gingen im ersten Drittel verdient in Führung. Im zweiten Drittel vermochten die Basler diese Führung noch auf 2:0 auszubauen. Die defensiv Arbeit stimmte und die Thuner Spieler versuchten verzweifelt aus allen Lagen den Ball aufs Tor zu bringen. Und die Strategie verfehlte ihre Wirkung nicht. Bereits drei Minuten nach dem 2:0 kam mit dem Anschlusstreffer wieder Hoffnung ins Thuner Lager. Im dritten Abschnitt konnte das Heimteam den Vorsprung wieder auf zwei Tore ausbauen. Anstatt den Ball nun in den eigenen Reihen zu halten liess sich die Basler Verteidigung im Anschluss aber innerhalb von drei Minuten gleich zwei Mal düpieren und plötzlich war das Spiel entgegen dem Spielverlauf ausgeglichen. In den Schlussminuten zündete das Heimteam noch einmal ein Feuerwerk und gleich mehre Spieler hatten das Tor zum Aufstieg auf dem Stock. Doch es sollte nicht sein. Es kam zur Verlängerung. Eine eifache Spieleröffnung der Thuner später lag der Ball plötzlich einschussbereit vor dem Thuner Urgestein Jonas Wettstein, der sich diese Chance nicht nehmen liess und denn Ball durch die Basler Herzen ins Tor schoss. So fehlte den Baslern am Ende das eine Tor für den Aufstieg.

 

In der Schlussbetrachtung muss man aber zugeben, dass es über die gesamte Serie eben doch mehr als nur ein Tor Differenz war. Die Thuner agierten an diesem Wochenende mit drei ausgeglichenen Linien die allesamt für Torgefahr sorgen konnte. Die Basler hingegeben lebten an diesem Wochenende vor allem von der ersten Linie und den 5 Überzahltoren. Die Schlüsselspieler wurden an diesem Wochenende stark forciert was sich in einem so engen Spiel inkl. Verlängerung auch rächen kann. Es ist den Thunern zu dem anzurechnen, dass sie über die gesamte Serie mit nur einem Ausländer agierten während bei UBR deren vier im Aufgebot standen und entsprechend viel Spielzeit erhielten. 

 

Nichts desto trotz hat Basel Regio eine grosse Chance verpasst und muss nun eine weitere Saison in der NLB verbringen. Das Ziel wird auch in der kommenden Saison der Aufstieg sein. Die Mannschaft hat sich spielerisch weiterentwickelt und wird auch in der nächsten Saison zur NLB Spitze gehören. Ziel muss es sicher sein das Spiel mit dem Ball in der gegnerischen Zone zu verbessern und Führungen gezielt verwalten zu lernen. Hatten die Basler in der Serie gegen Thun in der Spieleröffnung überzeugt gingen die Bälle aber in der gegnerischen Zone immer wieder zu leicht an den Gegner. Gegen die allgemein defensiv agierenden NLB Teams bieten sich nun immerhin ausreichend Möglichkeiten, dies zu verbessern.

 

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