suchen
News

13 Feb 2020

HNLB: Playoff-Vorschau

Author: HNLB  /  Categories: HNLB  / 

 

Quelle: Vogelgryff-Zeitung

Unihockey Basel Regio startet in die Playoffs – nach drei Anläufen soll der Aufstieg in die NLA endlich klappen.

Mit einem 13:3-Kantersieg im Spitzenkampf bei Floorball Thurgau sicherte sich Basel Regio Mitte Januar die NLB-Meisterschaft und trifft nun in der Playoff-Viertelfinalserie (Best-of-5) auf Unihockey Langenthal Aarwangen. Nach der bitteren Niederlage in der Aufstiegs-Finalissima gegen den UHC Thun im letzten Sommer nehmen die Basler den nächsten Anlauf. Das Team scheint so gefestigt wie noch nie seit der Promotion in die zweithöchste Spielklasse. Cheftrainer Anti Peiponnen bewies gemeinsam mit «Spieler-Sportchef» Patrick Mendelin ein gutes Händchen bei der Verpflichtung von ausländischen Verstärkungsspielern. Otto Blomqvist, Ondrej Svatos, Hiski Kosunen sowie Josef Pluhar scoren am Laufmeter. Auch in der Breite ist Basel Regio trotz einigen, noch relativ unerfahrenen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs sehr stark besetzt, was Basel-Regio-Stürmer und Routinier Dennis Kramer im Gespräch bestätigt. 

VG: Herr Kramer, Ihre Mannschaft hat dort angeknüpft, wo sie in der letzten Saison aufgehört hat: Sie spielt erfolgreiches, attraktives Unihockey und steht als NLB-Meister in den Playoff-Viertelfinals. Was spricht dafür, dass es diesmal für den ersehnten Aufstieg in die Nationalliga A reicht?

Dennis Kramer: Dass wir im Vergleich zu den vergangenen Saisons einen breiteren Kader haben und auf Ausfälle besser reagieren können. Wir verfügen über drei starke Linien, die alle in etwas gleich gut sind. Das Motto für diese Spielzeit lautete «e bitzeli meh». Ich habe nicht nur e «bitzeli», sondern sehr viel mehr investiert und ich glaube, auch der Rest des Teams hat sich Gedanken gemacht, wie man ganz individuell noch ein paar Prozent aus sich herausholen kann, die im letzten Jahr leider gefehlt haben. 

Basel-Regio-Stürmer Dennis Kramer

VG: Zu Beginn der Saison lief noch nicht alles nach Wunsch. Schon bald aber setzte Basel Regio zum Steigerungslauf an. Woran lag es?

Einige erfahrene Spieler haben uns Ende letzte Saison verlassen. Gleichzeitig konnten wir junge, hungrige Spieler aus unserem Nachwuchs integrieren. Dieser Prozess hat logischerweise etwas Zeit in Anspruch genommen. Mannschaft und Trainer mussten sich erst finden. Das ist je länger, desto besser gelungen und aktuell befinden wir uns auch was die Stimmung im Team betrifft auf einem sehr guten Weg. Wir spielen richtig gutes Unihockey und treten sehr dominant auf, wirken in unserem Spiel immer stabil und haben nur noch sehr selten Leistungseinbrüche wie noch zu Beginn der Saison. Die Playoffs können kommen. 

VG: In den Playoffs spielt auch der mentale Aspekt eine zentrale Rolle. 

Absolut. Wir haben trotz einigen Wechseln immer noch viele Spieler im Team, die Playoff-Erfahrung mitbringen. Das hilft natürlich. Diejenigen, die vor 600 gegnerischen Zuschauern in Thun dabei waren, haben ihre Lehren daraus gezogen. Die mentale Vorbereitung ist gerade vor den Playoffs oft Thema bei uns. Man kann sich nämlich Strategien aneignen, die einem in entscheidenden Momenten helfen, nicht überrascht zu werden. Für alle, aber speziell für die jungen Spieler ist es wichtig, die hohe Intensität in den Playoffs anzunehmen und im Kopf darauf vorbereitet zu sein. 

VG: In der Scorerliste der Qualifikation stechen zwar arrivierte Kräfte wie Patrick Mendelin und die ausländischen Verstärkungen heraus, doch sie werden von zahlreichen anderen Spielern unterstützt, darunter viele Talente aus der eigenen Jugend. Wie beurteilen Sie deren Beitrag zum Erfolg?

Diese Scorerliste wiederspiegelt unsere Breite im Kader. Ich glaube, noch nie haben sich Tore und Assists auf derart viele Spieler verteilt. Natürlich haben auch unsere jungen Spieler ihren Anteil am Erfolg der Mannschaft. Sie besitzen alle viel Qualität und können diese nun auf Playoff-Niveau unter Beweis stellen. Sie werden bestimmt von den Erfahrungen profitieren und im Schatten eines Patrick Mendelin und anderen erfahrenen Spielern viel lernen, sodass sie schon in Zukunft in deren Fussstapfen treten können.

_________________________________________

Playoffstart am Samstag gegen ULA
ilo. Im letzten Spiel der Qualifikation erkämpfen sich die Basler einen knappen 7:6-Auswärtserfolg gegen den UHC Sarganserland. Die Playoffs beginnen für das Team von Antti Peiponen am 15. Februar (18.00 Uhr) gegen den Achtplatzierten der Qualifikation ULA Unihockey Langenthal Aarwangen. Gegen die Berner konnte Basel Regio beide Partien in dieser Saison mit 7:2 und 9:4 für sich entscheiden. Zum ersten Mal wird der Nati-B-Meister seine Spiele in der Rankhofhalle austragen und hofft auf viele Fans. Der Eintritt ist frei.

 

 

Print

Number of views (1264)      Comments (0)

Tags:

Name:
Email:
Subject:
Message:
x

Kontakte

Präsident:
Daniel Moser
+41 (0)79 828 83 62 
praesident@unihockeybaselregio.ch
Geschäftsführer:
Rainer Altermatt
+41 (0)79 692 98 07
gs@unihockeybaselregio.ch
Sportchef:
Patrick Mendelin
+41 (0)79 545 61 82
sport@unihockeybaselregio.ch

Anschrift

Unihockey Basel Regio
Postfach 837
4104 Oberwil

Postkonto: 60-735369-0
IBAN: CH93 0900 0000 6073 5369 0
BIC: POFICHBEXXX

Motivation & Mindset

Stammvereine