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22 Jan 2019

HNLB: Ein Wochenende zum Vergessen

Author: HNLB  /  Categories: HNLB  / 

Die Playoffs nähern sich und somit erhöhen sich auch die spielerischen Ansprüche an ein NLB-Spitzenteam. Nach dem knappen 3:2 Sieg nach Verlängerung gegen den zweit letzten Pfannenstiel Egg müssen sich die Basler eingestehen, dass Sie diesen Ansprüchen noch nicht ganz gerecht werden konnten.

Die Basler legten zwar über die drei Drittel einen ansprechenden Steigerungslauf hin, doch zeigten sie sich über die ganze Partie vor dem gegnerischen Tor zu wenig konsequent. Chancen für einen klaren Sieg waren zu genüge vorhanden und der Gasttorwart wusste vermutlich zuweilen gar nicht wie es im geschah flogen ihm die Bälle doch immer wieder um die Ohren aber eben nicht ins Tor. Nicht weniger als 5 Mal trafen die Balser nämlich die Torumrandung. So gelangen dem Heimteam in der regulären Spielzeit nur zwei Tore. Zusätzlich gab man dem Gegner mit einer dummen Strafe und einem ärgerlichen Ballverlust in der eigenen Zone zwei einfache Gelegenheiten ebenfalls zu skoren. Und so stand es nach 60 Minuten 2:2.

In der Verlängerung powerte das Heimteam weiter und wurde am Ende zumindest mit einem zweiten Punkt für die Anstrengungen belohnt. Neben der schwachen Torausbeute müssen sich die Basler mit Blick auf die Playoffs auch im Spiel mit dem Ball steigern. Zu oft kommen die Pässe unpräzise oder springend beim Mitspieler an, sodass gegen defensiv stehende Teams im Angriff zu viel tempo verloren geht um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.

 

Unihockey Basel Regio - Pfannenstiel Egg 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)
Sandgruben, Basel. 182 Zuschauer. SR Stäheli/Zähnler.
Tore: 11. P. Mendelin (T. Nyh) 1:0. 24. T. Scharfenberger (F. Hafner) 1:1. 46. M. Jolma (P. Mendelin) 2:1. 54. S. Bier 2:2. 66. T. Vojtisek (A. Spring) 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. 3mal 2 Minuten gegen Pfannenstiel Egg.

 

Am Sonntag bot sich für die Herren gleich die nächste Gelegenheit das Spiel mit dem Ball zu verbessern. Erneut waren es auch die Basler, die über 60 Minuten mehr Spielanteile hatten, in der Offensive aber wiederum zu wenig kaltblütig agierten und defensiv zuweilen zu fahrlässig spielten. So konnte das Gastteam zwar einen 0:2 Rückstand dank einem Zwischenspurt in eine 5:2 Führung verwandeln. Doch diese gute Ausgangslange wussten die Basler nicht für einen Sieg zu nutzen.

Mit zwei einfach zu vermeidenden Treffern, baute man den Gegner wieder auf und dieser erhöhte fortan den Druck und erarbeitete sich auch mehr Spielanteile. Die Konsequenz war ein erneuter Treffer zu Gunsten des Heimteams aus Langenthal. Die Rheinstädter konnten zwar etwas glücklich noch einmal in Führung gehen doch am Ende schien es, als dass der Gegner den Sieg mehr wollte und sich diesen mit zwei Toren in der Schlussphase auch verdiente, obwohl sich die Basler in beiden Situationen in der Defensive ungeschickt angestellt hatten.

Auf Grund der Niederlage des Tabellendritten aus dem Thurgau, haben die Basler trotz der geringen Punktausbeute von diesem Wochenende den zweiten Tabellenplatz auf sicher. Die Chancen auf den ersten Platz sind dafür nur noch theoretischer Natur. Nach diesem Wochenende kommt die zwei wöchige Meisterschafts-Pause aus Basler Sicht nicht ungelegen. Taktisch müssen sich die Rheinstädter wenig vorwerfen. In den Playoffs müssen aber die individuellen Fehler drastisch reduziert sowie die Qualität der Pässe und Torschüsse noch massiv gesteigert werden. Gelingt dies den Baslern Spielern, dürfte trotz des harzigen Wochenendes einer erfolgreichen Playoff-Kampagne wenig im Weg stehen.

 

Unihockey Langenthal Aarwangen - Unihockey Basel Regio 7:6 (2:2, 2:3, 3:1)
Dreifachturnhalle Kreuzfeld, Langenthal. 65 Zuschauer. SR Rimensberger/Schüpbach.
Tore: 13. M. Mühlethaler (T. Känzig) 1:0. 17. M. Mühlethaler (M. Althaus) 2:0. 17. C. Mendelin (A. Spring) 2:1. 19. P. Krähenbühl (P. Schaffter) 2:2. 23. P. Mendelin 2:3. 24. T. Vojtisek (K. Rösch) 2:4. 30. M. Jolma (R. Schmid) 2:5. 32. L. Moser (A. Akeret) 3:5. 39. M. Mühlethaler (T. Känzig) 4:5. 47. V. Eggerschwiler (R. Beaud) 5:5. 48. A. Spring (R. Staudenmann) 5:6. 50. S. Lüthi (V. Eggerschwiler) 6:6. 58. L. Moser (T. Känzig) 7:6.
Strafen: keine Strafen. keine Strafen

 

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